Bypass, konstanter und variabler Umluftanteil

unterschiedliche Volumenströme

Bypassanordnung1

Lufttechnische Anlagen mit sehr unterschiedlichen Volumenströmen

Bei Anlagen mit sehr unterschiedlichen Luftvolumenströmen (AU : FO > 1,5) ist es sinnvoll, von dem größten Luftstrom einen Teil abzuzweigen und am rotorsystem vorbeizuführen.

Bypassanordnung2

Lufttechnische Anlagen mit Bypass für Sommerbetrieb

Um den Rotor bei Stillstand, also z. B. bei Sommerbetrieb oder für Wartungsarbeiten vor einseitiger Beaufschlagung mit dem wärmeabgebenden Luft-/ Gasstrom zu schützen, empfiehlt es sich, abluftseitig eine Umgehung /Bypass) vorzusehen.

Bypassanordnung3

Lufttechnische Anlagen mit konstantem Umluftanteil

Bei Anlagen, in denen nur ein Teil der Gesamtluftmenge Außenluft ist, erfolgt die Installation des rotorsystems nur für den Außenluftanteil und für die entsprechende Fortluftmenge. Der Umluftanteil wird in Fortluftrichtung vor dem rotorsystem beigemischt.

Bypassanordnung4

Lufttechnische Anlagen mit variablem Umluftanteil

Bei Anlagen in denen der Außenluftanteil der Gesamtluftmenge mit steigender Außenlufttemperatur erhöht wird, wird das rotorsystem für die Mindest - Außenluftmenge und den entsprechenden Fortluftvolumenstrom ausgelegt.
Wenn das rotorsystem auf die Gesamtluftmenge ausgelegt wird, ist kein Bypass erforderlich. Wird im Winterbetrieb nur eine geringe Luftmenge über den Rotor gefahren, steigt die Rückwärmzahl an und der Druckverlust geht zurück.